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Chemikalien werden im Laborbetrieb nur in sehr kleinen Mengen benötigt, müssen aber meist in wesentlich grösseren Verpackungseinheiten eingekauft werden. Dies führt dazu, dass nicht nur das vielfache des eigentlichen Bedarfs eingekauft sondern auch mit entsprechenden Kosten entsorgt werden muss. Mit dieser Ausgangslage wurde OPAL von einem grossen Pharmaunternehmen konfrontiert. Die im Rahmen der Prozessanalyse erarbeitete Lösung sieht vor, dass alle Verbrauchseinheiten mit RFID Etiketten im 13.56 MHz Bereich ausgezeichnet wurden. Desweiteren haben alle Laboranten einen Benutzerausweis mit entsprechenden Transponder erhalten. Im Lager wurde ein PC mit einer MySQL Datenbank und PHP Masken sowie angeschlossener Waage und RFID Leser ausgestellt. Der Benutzer meldet
sich am PC mit seinem Benutzerausweis an. In der Datenbank sucht er nach
der gewünschten Chemikalie. Der jeweilige Standort ist im Normalfall
ein Lagerplatz oder ein Mitarbeiter, wenn sie bereits verwendet wird.
Nun kann der Benutzer die Chemikalie vom Lagerplatz holen und wiegen.
Beim Wiegevorgang wird der Chemikalienstandort vom Lagerplatz auf den
entsprechenden Benutzer umgebucht und das Anfangsgewicht wird registriert. Mit dieser einfachen Lösung konnte nicht nur innerhalb weniger Monate ein ROI erreicht werden, es wurde auch ein sinnvoller Beitrag zum Schutz unserer Umwelt geleistet. |
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